Ramen

Viele verbinden Ramen mit den klassischen Päckchen-Nudeln, die es für wenig Geld in deutschen Supermärkten zu kaufen gibt. Eigentlich ist die japanische Version der Nudelsuppe aber weitaus komplexer.
Das merkt man schnell, wenn man einmal ein Ramen-Restaurant besucht, die mittlerweile auch in Deutschland immer beliebter werden.

Obwohl man die Nudelsuppe mit Japan verbindet, wurde sie vor ca. 200 Jahren aus China importiert
und an den japanischen Gaumen angepasst. Inzwischen ist es quasi ein Nationalgericht der Japaner.
So soll es allein in Japan 200.000 Restaurants geben, die ihren Fokus auf Ramen gelegt haben.

Im Wesentlichen besteht Ramen aus 4 Zutaten:
der Suppe, der Nudeln, der Soße und den Toppings.

Dabei kann die Suppe aus Schweinefleisch, Fisch- oder Gemüsebrühe bestehen und ist somit auch für Vegetarier geeignet. Echte Ramen-Nudeln sind handgemacht und enthalten keine Geschmacks- verstärker oder Ähnliches. Dabei können sie sowohl glatt, als auch gewellt sein.
Für die Soße gibt es typischerweise 4 Varianten:
Salz- Soja-, Schwein- oder Miso-Basis.

Bei den Toppings sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wobei traditionell die Nudeln der Hauptpart sein sollten. Typische Zutaten sind z.B. Shiitake-Pilze, Nori (getrocknete Seetang-Blätter, die man vom Sushi kennt), Frühlingszwiebeln, ein gekochtes Ei aber auch Schweinefleisch.  Als Beilage werden Gyoza (Teigtaschen) oder Chahan (frittierter Reis) serviert, gegessen wird dabei mit Stäbchen und Löffel. In Japan ist es üblich Ramen zu schlürfen, um so gleich etwas von der Suppe mit den Nudeln zusammen zu essen.

Dadurch, dass der Besuch in einem solchen Lokal schnell und unkompliziert ist, kann man Ramen als japanisches Fast Food verstehen, auch wenn es in Europa noch weniger als solches angesehen wird. Die Amerikaner haben sogleich eine Fusion mit einem ihrer erfolgreichsten Fast-Food-Gerichte gewagt und einen „Ramen Burger“ kreiert, bei dem die Ramen, das klassische Weißbrot ersetzen.

Wenn ihr für traditionelle Ramen nicht extra nach Japan fliegen könnt oder wollt, gibt es auch in München alternative Anlaufstellen. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Takumi in der Heßstraße bietet eine große Auswahl an Ramen für ca. 10 – 13€ an.
  • Das Noyima befindet sich in der Wörthstraße und kombiniert bayrischer mit asiatischer Küche,
    hat aber auch Ramen im Angebot.
  • Das Izakaya Ohayou ist vor Allem für seine Sushi-Kurse bekannt, hat neben Sushi aber auch Ramen, die man in der Belgradstraße probieren kann.

Quelle: nipponsider.de; Fotos: pixabay

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