Korean BBQ

Was ist Korean BBQ?

Koreanische Kultur, Entertainment, Musik und Serien sind überall auf der Welt beliebt. Dadurch ist die koreanische Küche ebenso in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Ins Besondere koreanisches Barbecue konnte man oft bei Schauspieler oder Schauspielerinnen in Serien, Filmen sehen, weshalb es zu einem weltweiten Trend wurde. In der USA gibt es Unmengen von koreanischen Barbecue-Restaurants. Aber was ist das genau? Was ist der Unterschied zum normalen Grillen im Sommer z.B. im eigenen Garten?

Koreanisches BBQ könnt zu jeder Jahreszeit essen. Also nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Wie? Weil die Grillflächen in den Tischen des Restaurants eingebaut sind. Das Feuer im Grill wird meist mit Kohl oder Gas erzeugt. Das bedeutet, dass genau vor euch das frische Fleisch angebraten wird. Beim Rind kann also je nach Geschmack von rare bis hin zu well-done gebraten werden.

Das Fleisch kann mariniert oder roh gebraten werden. Das bekannteste marinierte Fleisch ist Bulgogi (불고기), bei dem die Rinderlende oder das Rinderfilet sehr dünn geschnitten wird und die Marinade süß ist. Ebenso beliebt ist Galbi (갈비), welches wortwörtlich Rippe bedeutet. Dabei wird das Fleisch von der Rinder-, Schweine, oder Hühnerrippe verwendet. Galbi Marinade kann sehr süß aber ebenso herzhaft sein.

Bei Steakrestaurants, wie wir es alle kennen, muss man Salat oder die Beilagen, wie Kartoffeln meist noch extra bestellen. Im koreanischen BBQ ist das nicht der Fall. Man bekommt Beilagen, die man Banchan 반찬nennt. Sie kommen jeweils in kleinen Tellern als allererstes. Viele essen Banchan schon vor dem Fleisch, aber als Tipp: Es schmeckt viel besser, wenn es mit Fleisch gegessen wird.

Wie esse ich in einem koreanischen BBQ-Restaurant?

Wenn ihr woanders seid, als in Korea, beispielsweise in München, dann schlage ich euch als Koreanerin folgende Schritte vor:

  1. Bratet zuerst das rohe Fleisch an und danach das marinierte Fleisch (Wenn ihr beides bestellt habt.) – wenn ihr mit dem marinierten Fleisch anfängt, schmeckt das rohe Fleisch meist „langweilig“.
  2. Wenn euer Fleisch fertig ist, könnt ihr es natürlich einfach so essen, aber typisch koreanisch ist das Fleisch in ein großes Salatblatt zu legen: Ihr nehmt ein Salatblatt, gebt es auf eure Hand und stapeltdas Fleisch, Kimchi und weitere Beilagen oder auch Reis darauf. Mit den Enden des Salatblatts versucht ihr alles zu verschließen (Wenn ihr sehr viel hineingegeben habt, wird das ein natürlich wenig schwer). Sauber wirkt es, wenn ihr es schafft, eure „Salattasche“ auf Einmal, ohne abzubeißen zu essen. Beim Abbeißen fällt nämlich alles raus.
  3. Koreaner essen eigentlich ihren Reis erst nachdem das Fleisch aufgegessen Wenn ihr euern Reis mit dem Fleisch essen wollt, müsst ihr ihn oft noch dazu bestellen. Den Reis essen Koreaner mit den übrigen Beilagen und ebenso mit Doenjang-jjigae 된장찌개 und Gyeran-jjin 계란찜. Doenjang-jjigae ist ein Sojabohnenpasten-Eintopf mit Gemüse, Tofu und Fleisch oder Meeresfrüchten. Gyeran-jjin ist ein Eiergericht, das nach koreanischer Art gedämpft wird.

In München, Sendling eröffnete das erste Korean BBQ-Restaurant „Yumira“ in München. Ich werde euch bald darüber berichten, oder ihr probiert es bis dahin selbst einmal, wenn ihr neugierig geworden seid.

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